Adobe Acrobat Standard oder Pro? Alle Versionen im Vergleich
Auf eine Seite wie diese kommt man meist mit einer von zwei Fragen. Die einen wollen Ordnung in die Acrobat-Historie bringen — von Acrobat X und XI über DC bis zur Abo-Ära — und herausfinden, welche Generation eigentlich vor ihnen liegt. Die anderen wissen längst, dass sie Acrobat brauchen, und möchten nur noch eines klären: Standard oder Pro?
Beides wird oft verwechselt, deshalb lohnt sich die Trennung. „Standard“ und „Pro“ sind Editionen — sie sagen, was das Programm kann. Bezeichnungen wie „X“ oder „2020“ sind Versionen — sie sagen, wann eine Fassung erschien und wie sie lizenziert ist. Die Edition wählen Sie nach Funktionen, die Version danach, ob Sie ein Abo oder einen Einmalkauf möchten.
Die Acrobat-Versionen im Überblick
Jahrelang trug Acrobat schlicht Versionsnummern. Acrobat X — das römische Zeichen für 10 — erschien 2010, zwei Jahre später folgte Acrobat XI. Wer heute „Acrobat X“ liest, hat also Software vor sich, die über zehn Jahre alt ist. Für einfache Aufgaben reicht sie weiterhin, vom Funktionsumfang aktueller Fassungen ist sie aber weit entfernt.
2015 stellte Adobe das Modell mit Acrobat DC („Document Cloud“) um und teilte das Produkt in zwei Linien, die die Entscheidung bis heute prägen:
- eine Abo-Linie, laufend aktualisiert, die heute schlicht als Adobe Acrobat Standard und Adobe Acrobat Pro verkauft wird;
- eine Dauerlizenz-Linie (bei Adobe „Classic“), die als datierter Einmalkauf angeboten wird — etwa Acrobat 2020 — und Ihnen dauerhaft gehört.
Die Versionsnummer ist längst nicht mehr die entscheidende Frage. Die eigentliche Weggabelung heißt heute Abo oder Einmalkauf — und danach Standard oder Pro. Wer lieber einmal zahlt und seine Lizenz behält, schaut sich die Dauerlizenz-Ausgaben 2017, 2018 und 2020 an.
Abo oder Einmalkauf?
An dieser Stelle bleiben viele hängen: Adobe bewirbt vor allem das Abo, während zahlreiche Käufer schlicht einmal zahlen möchten.
Ein Abonnement — das aktuelle Acrobat Standard oder Pro — liefert stets die neuesten Funktionen samt Cloud-Diensten, abgerechnet monatlich oder jährlich. Sie sitzen nie auf einer veralteten Fassung, zahlen aber, solange Sie das Programm nutzen.
Ein Einmalkauf — eine Dauerlizenz wie Acrobat 2017, 2018 oder 2020 — wird einmal bezahlt und gehört Ihnen. Neue Funktionen kommen nicht nach, die Cloud-Extras sind begrenzt, dafür gibt es keine wiederkehrende Rechnung. Für viele Privatpersonen und kleine Betriebe, die verlässlich PDFs bearbeiten wollen, ohne ein Abo einzugehen, ist das der vernünftigere Weg. Dauerlizenzen beginnen bei rund 45 €, wobei eine ältere Ausgabe wie 2017 weniger kostet als eine neuere wie 2020. Auf dieses Modell konzentrieren wir uns: Vergleichen Sie die Lizenzen Acrobat Standard and Acrobat Pro die wir als Einmalkauf führen — die aktuellen Preise stehen jeweils auf der Produktseite.
Dauerlizenz: einmal gekauft, dauerhaft Ihre.
Dauerlizenz: einmal gekauft, dauerhaft Ihre.
Dauerlizenz: einmal gekauft, dauerhaft Ihre.
Standard oder Pro: die Edition, auf die es ankommt
Ist die Lizenzfrage geklärt, bleibt die eigentliche Funktionsfrage: Standard oder Pro. Beide decken ab, was die meisten täglich brauchen — PDFs erstellen, umwandeln und bearbeiten, Formulare ausfüllen und unterschreiben, kommentieren, Dateien zusammenführen. Pro legt eine Ebene an Werkzeugen darüber, die auf Kanzleien, Druckvorstufe und dokumentenintensive Facharbeit zielt.
| Funktion | Standard | Pro |
|---|---|---|
| PDFs erstellen, umwandeln & exportieren | Ja | Ja |
| Text und Bilder bearbeiten | Ja | Ja |
| Ausfüllen, unterschreiben & Signaturen anfordern | Ja | Ja |
| Kommentieren und prüfen | Ja | Ja |
| Mehrere Dateien zusammenführen | Ja | Ja |
| Zwei Dokumentfassungen vergleichen | Nein | Ja |
| Schwärzen (Inhalte endgültig entfernen) | Nein | Ja |
| Erweiterte Texterkennung bei Scans | Eingeschränkt | Ja |
| Druckvorstufe & Preflight-Werkzeuge | Nein | Ja |
| PDF-Standards prüfen (PDF/A, /X, /E) | Nein | Ja |
| Plattform | Windows | Windows & Mac |
Was Pro heraushebt, lässt sich genau benennen: Schwärzen — vertraulicher Text wird wirklich entfernt, nicht bloß verdeckt —, der Vergleich zweier Dokumentfassungen, Preflight- und Druckvorstufenprüfungen sowie die Validierung archivtauglicher PDF-Standards. Dazu ein praktischer Unterschied: Pro läuft unter Windows und macOS, Standard nur unter Windows. Auf dem Mac bleibt Ihnen also nur Pro.
Welche Edition passt zu Ihnen?
Nehmen Sie Standard, wenn Sie vor allem PDFs erstellen, bearbeiten, umwandeln und unterschreiben, unter Windows arbeiten und weder Schwärzung noch Druckvorstufe brauchen. Für den Alltag der meisten Privatpersonen und Büros reicht das — zum niedrigeren Preis.
Nehmen Sie Pro, wenn Sie vertrauliche Dokumente schwärzen, Vertragsfassungen vergleichen, Dateien für den professionellen Druck vorbereiten, mit archivtauglichen PDF-Standards arbeiten oder einen Mac nutzen. In Kanzleien, Verlagen und der Compliance führt selten ein Weg daran vorbei.
Bei einer alten Fassung wie Acrobat X bleiben sollten Sie nur, wenn Ihre Ansprüche einfach sind und Sie die Lizenz ohnehin besitzen. PDFs öffnen und bearbeiten klappt weiterhin, doch es fehlen Jahre an Funktionen und Sicherheitsaktualisierungen. Wer heute neu kauft, hat kaum einen Grund, dort anzufangen.
Unsicher, ob Acrobat überhaupt das richtige Werkzeug ist? Ein Blick auf die Alternativen lohnt sich. Unser Vergleich von Adobe Acrobat und Nitro behandelt die naheliegendste. Und wenn Sie die gesamte Adobe-Palette im Blick haben, sehen Sie sich an, wie sich die Creative-Cloud-Versionen unterscheiden.
Häufige Fragen
Welche Adobe-Acrobat-Version ist aktuell?
Aktuell sind Adobe Acrobat Standard und Adobe Acrobat Pro in der Abo-Linie, die laufend aktualisiert wird — daneben stehen datierte Dauerlizenzen für alle, die einen Einmalkauf bevorzugen. Das Kürzel „DC“ hat Adobe aus den Namen gestrichen, die Produktlinie ist aber dieselbe geblieben.
Lässt sich Acrobat X noch verwenden?
Für einfache Aufgaben ja. Acrobat X aus dem Jahr 2010 öffnet, bearbeitet und erstellt weiterhin PDFs, liegt bei den Funktionen aber deutlich zurück und erhält keine Sicherheitsaktualisierungen mehr. Sobald es um Vertrauliches oder Berufliches geht, ist eine neuere Ausgabe die sicherere Wahl.
Worin unterscheiden sich Standard und Pro?
Standard deckt die tägliche PDF-Arbeit ab: erstellen, bearbeiten, umwandeln, unterschreiben, kommentieren. Pro ergänzt Schwärzung, Dokumentvergleich, erweiterte Texterkennung, Druckvorstufe und Preflight, die Prüfung von PDF-Standards sowie macOS-Unterstützung. Wenn Ihnen bei dieser Aufzählung nichts fehlt, genügt Standard.
Abo abschließen oder Dauerlizenz kaufen?
Nehmen Sie das Abo, wenn Sie die neuesten Funktionen samt Cloud-Diensten wollen und mit einer laufenden Rechnung leben können. Nehmen Sie die Dauerlizenz, wenn Sie lieber einmal zahlen und bei einer stabilen Fassung bleiben. Für viele Privatpersonen und kleine Betriebe ist das die praktischere Lösung.
Welche Acrobat-Dauerlizenzen gibt es zum Einmalkauf?
Als Dauerlizenz erhältlich sind Acrobat 2017, 2018 und 2020. Sie werden einmal bezahlt und gehören dann Ihnen; der Preis richtet sich nach dem Jahrgang — eine ältere 2017er-Lizenz kostet weniger als eine 2020er, los geht es bei rund 45 €. Den aktuellen Preis finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.
Läuft Acrobat auf dem Mac?
Acrobat Pro läuft unter Windows und macOS. Acrobat Standard gibt es nur für Windows — Mac-Nutzer, die Acrobat auf dem Desktop brauchen, greifen also zu Pro.
Ihre Lizenz kaufen
Als unabhängiger Wiederverkäufer liefern wir Acrobat-Lizenzen als Einmalkauf mit digitaler Lieferung und Aktivierungsanleitung — Sie installieren ohne Abo und ohne auf einen Versand zu warten. Wenn die Edition feststeht, geht es direkt weiter zu Acrobat Standard für die tägliche PDF-Arbeit oder Acrobat Pro für Schwärzung, Dokumentvergleich und druckfertige Ausgabe. Die aktuellen Preise stehen immer auf den Produktseiten.
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